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Stadtmeister 2019 unsere Ü50 und Ü40

Sie haben gekämpft, geschwitzt, gemeckert und getroffen. Am Ende eines langen Altligasamstages durften sich die Oldies des DSC Arminia gleich doppelt freuen, denn sowohl bei der Ü 50 als auch bei der Ü 40 holten sich die „Blauen“ den Titel.

Los gings mit der Ü 50 – DSC Arminia gegen Kickers Sennestadt. Am Ende mussten sich die Kickers mit 1:4 geschlagen geben und die Köpfe der Jungs aus dem Süden Bielefelds hingen auch noch Stunden später. Mehr Freude war da in den Gesichtern des DSC zu erkennen.

Kader: Buschmann , Rudolph  , Spiecker , Enegelbrecht  , Barann , Sona , Biermann , Studtrucker , Garbisch , Willmannn , Uludasdemir  , Milse , Fischer , Gärtner

Betreuer : Dieter Dünkeloh

Spannender wurde es bei der Ü 40 zwischen der SpVg. Steinhagen und dem DSC Arminia. In der Partie ging es hin und her. Arminia führte zwischenzeitlich 3:1, Steinhagen glich aus. Nach 50 Minuten stand es 4:4 und die Entscheidung sollte vom Sechsmeterpunkt fallen. Dort reichte dem DSC ein verwandelter Ball, da Steinhagen alle drei Versuche nicht erfolgreich gestaltete.

„Wir pushen uns, machen Meter, haben Chancen und kommen immer wieder zurück, aber am Ende sollte es wieder nicht sein“, sagte Steinhagens Kapitän Martin Schmidt nach dem verlorenen Finale gegen den DSC Arminia Bielefeld enttäuscht. Wie im Vorjahr musste sich die Ü?40-Mannschaft der Spvg. mit dem zweiten Platz der Hallenrunde zufrieden geben.

Dabei hatten die Steinhagener laut Schmidt ihr „bestes Spiel der Saison“ gemacht. Dass es trotzdem nicht reichte, lag an der abschließenden Lotterie im Sechsmeterschießen. Nachdem es nach regulären 50 Minuten 4:4 gestanden hatte, nahmen jeweils drei Schützen jedes Teams Anlauf auf die kleinen Handballtore. Daniel Köhnen begann für Steinhagen und traf nur den Pfosten. Thorsten Meier machte es für Arminia besser und netzte ein. Da anschließend Yakup Temin an Bielefelds Torwart Lars Rudolph und Mathias Lüke an Steinhagens Hüter Christian Jung scheiterten, musste Dragan Matic treffen. Doch auch er fand seinen Meister in Lars Rudolph, der anschließend in einer schwarz-weiß-blauen Jubeltraube unterging.

Kader: Buschmann , Rudolph (Lutz) , Meier , Stölner , Lüke , Döller , J.Sawkill , Millkuhn , M.Sawkill , Niesen , Tetzlaff , Schleenvoigt

Es war das symptomatische Ende in einem Spiel, das nicht unbedingt von der besseren, sondern von der glücklicheren Mannschaft gewonnen wurde. Schon die 1:0-Führung für Arminia durch Andreas Millkuhn (13.) war symptomatisch. Denn erst der Pfostentreffer von Steinhagens Stefan Hillbrecht leitete die Chance für den DSC ein. Steinhagen zeigte sich unbeeindruckt und antwortete schnell durch Temin (15.). Nach dem Wechsel brachte Meier die Arminia zunächst wieder in Front (29.). Als Lüke in Unterzahl auf 3:1 (39.) erhöhte, schien die Begegnung gelaufen. Doch Schmidt (39.) und Marc Schulte (45.) glichen aus. Genau wie Zoran Kojic (47.) nach der erneuten DSC-Führung durch Lüke (47.). „Ich bin trotzdem super stolz auf die Truppe“, sagte Schmidt und gab sich direkt nach der Partie schon wieder kämpferisch. „Hoffentlich klappt es dann im dritten Anlauf im nächsten Jahr.“